Essen & Trinken

Eine kulinarische Reise durch Fuerteventura

Die Insel Fuerteventura gehört zur Inselgruppe der Kanaren im Atlantik. Da das Archipel seit dem 14. Jahrhundert politisch zu Spanien gehört, hatte natürlich auch die spanische Küche einen bedeutsamen Einfluss auf die kulinarische Landschaft der Kanaren. Dennoch entstand hier aus der Kombination der spanischen und der guanchischen Küche eine neue Art von Verköstigung, die für die Kanaren typisch und für Urlauber interessant ist.

Das berühmteste Zeichen der kanarischen Küche sind die Mojo genannten, kalten Saucen, die zu vielen Speisen gereicht werden. Diese gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Zu den traditionellen kanarischen Pellkartoffeln, die „Papas Arrugadas“ genannt werden, sind sie nicht wegzudenken. Als süße Desserts werden etwa der Brotaufstrich “Crema de la Platano“ (Bananencreme) oder der Maisgriespudding Frangollo gereicht. Die Liebe zu den Süßen Köstlichkeiten setzt sich bei den Bewohnern der Kanaren in jedem Lebensbereich fort. Auch zum Frühstück werden Konfitüren aus Datteln, Feigen oder sogar Kaktus serviert, die meist deutlich süßer sind, als beispielsweise deutsches Frühstücksgut.

Eine besondere Spezialität der kanarischen Inseln ist der Palmenhonig. Dieser hat freilich mit echtem Honig wenig zu tun, da er aus dem Harz der Palmen gewonnen wird. Er ist jedoch Grundlage vieler kanarischer Süßspeisen und wird von den Einheimischen als Naturheilmittel hoch geschätzt.

Die Gofio genannte Kornmischung hat ihren Ursprung bei den Guanchen, die diese zu Kriegszeiten als eine Art Notreserve aufbewahrten, da Gofio weder gekocht, noch gebacken werden muss. Lange Zeit war Gofio ein Grundnahrungsmittel der kanarischen Bevölkerung. Heute wird es jedoch meist als Zusatz für aufwändigere Speisen verwendet.

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