Essen & Trinken

Die Herkunft des Lapacho Tee

Für den Lapacho Tee wird die Innenrinde des gleichnamigen Baumes verwendet, dessen lateinische Bezeichnung Tabebuia avellanedeae lautet. Er gehört zu den Trompetenbaum Gewächsen und wird im Volksmund auch Iperoxo und Taheebo genannt. Neben dem Lapochol enthält er auch Bor, Calcium, Jod, Eisen, Kalium und Strontium. Wegen seiner zahlreichen medizinisch wirkenden Inhaltsstoffe nennen ihn die Ureinwohner Südamerikas auch den „Baum des Lebens“

Der Baum ist nicht nur wegen seiner enthaltenen Stoffe sehr begehrt, sondern auch für die Holzindustrie spielt er eine große Rolle, weil sein Holz besonders hart und schwer ist. Dieses qualitativ hochwertige Holz findet vor allem in der Möbelindustrie Anwendung. Der Baum kann bis zu 35 Meter hoch werden. Seine Lebensdauer wird in botanischen Lexika mit mehreren hundert Jahren angegeben. Er wächst vorwiegend in Mittel- und Südamerika und gehört zur Gattung der Laubbäume. Seine Blütezeit beginnt im Mai und endet im August. Die Blüten sind glockenförmig und kommen in den Farben Weiß, Gelb oder Rosa vor. Einigen Unterarten wird nachgesagt, dass die Blüten kleinere Insekten vertilgen.

Zur Herstellung von Lapacho Tee wird die bastartige Innenrinde des Baums verwendet. Schon die Azteken und Inkas erkannten die heilsame Wirkung der Inhaltsstoffe. Sie ernteten die Innenrinde ein oder zwei Mal im Jahr in ähnlicher Weise, wie in Europa das Harz der Nadelbäume gewonnen wird. Die rötlich schimmernde Innenrinde bringt vom Duft her ein Aroma mit, das an Vanille erinnert. Er bringt geschmacklich eine dem Rotbuschtee ähnliche Note mit und sollte nach dem Trocknen in einem Keramikgefäß aufbewahrt werden.

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