Essen & Trinken

Ceylon Tee

1870 baute der Schotte James Taylor erstmals auf Sri Lanka, dem ehemaligen Ceylon, Tee an, nachdem die riesigen Kaffeplantagen der Briten durch einen Pilz vernichtet worden waren. Ceylon entwickelte sich ab diesem Zeitpunkt zu einem der Zentren des Teeanbaus und ist heute der drittgrößte Exporteur der Welt. Die exportierte Teesorte – der Ceylon Tee, trägt noch heute den alten Namen des Landes.

Guter Ceylon Tee wird an den Ost– und Westhängen des ceylonesischen Hochlandes auf etwa 1.000 bis 2.500 Metern Höhe angebaut. Durch die Lage Sri Lankas, inmitten des Indischen Ozeans und der Nähe zum Äquator herrscht dort ein tropisch – warmes Klima mit sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Dieses Klima, mit seinen 35° Grad Durchschnittstemperatur im Sommer und 30° Grad im Winter, bildet die Grundlage für eine reiche und vielfältige Flora und Fauna. Neben exotischen Pflanzen wie Orchideen, Lotusblumen oder Papayas, wächst der Ceylon Tee.

Durch die guten klimatischen Gegebenheiten, kann der Ceylon Tee ganzjährig geerntet werden. Jedoch gibt es während dieser Erntezeit zwei Qualitätshöhepunkte. Diese Höhepunkte richten sich nach den Monsunregen. So gelten der von März bis April gepflückte Ceylon Tee des im Westen gelegenen Dimbulas und der von August bis September in dem östlich gelegenen Uva als Spezialität.

Im Vergleich ist der Ceylon Tee des Dimbula Distriks noch weicher als der Tee aus Uva. Ursache hierfür ist eine geringere Gerbstoffmenge. Neben diesen beiden Sorten, gibt es noch mehrere verschiedene Anbaugebiete, deren Namen die Tees genauer spezifizieren und klassifizieren. Jeder Ceylon –Tee einer anderen Anbauregion unterscheidet sich in Feinheiten im Geschmack.

Grundsätzlich kann man den Ceylon Tee jedweder Sorte jedoch als spritzig, fruchtig und frisch bezeichnen. Ein kleiner Tipp, um das Geschmackserlebnis zu steigern ist, die herbe Note des Tees durch Zuckerzugabe auszugleichen. Dies verbessert nicht nur den Geschmack des Tees, Stoffwechselexperten fanden zudem heraus, dass die Tee – Zuckerkombination das Zentralenervensystem besonders gut mit neuer Energie versorgt.

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