Esoterik & Religion

Yin und Yang im chinesischen Horoskop

Chinesische Sternzeichen werden auf zwölf Jahre aufgeteilt und nicht auf zwölf Monate wie in der westlichen Astrologie. Und jedes Jahr ist nach einem Tier benannt, das für das Schicksal des Menschen verantwortlich ist, der in diesem Jahr geboren wurde. Aufgabe des Menschen ist es, so zu werden wie sein Weggefährte, der ihm durch seine Geburtsstunde zugeteilt wurde. Außerdem haben die Asiaten eine Mond-Astrologie aufgebaut, die auf dem jährlichen Mondwechsel beruht. Deshalb fällt das chinesische Neujahrsfest nie auf dasselbe Datum.

Eine wesentliche Rolle in der chinesischen Astrologie spielt auch das Prinzip von Yin und Yang. Es repräsentiert den Stoff, aus dem das Universum besteht. Das Paar Yin-Yang ist untrennbar verbunden und jedes der beiden Teile wird zum Gegensatz und zur Ergänzung des anderen. Sie haben keinerlei moralische Qualität – keins ist dem anderen überlegen oder unterlegen. Yin-Qualitäten haben die Ratte, der Büffel, der Hase, der Affe, der Hund und das Schwein. Der Tiger, das Pferd, der Drache, die Schlange, die Ziege und der Hahn sind Yang. Außerdem werden für ein chinesisches Sternzeichen auch noch die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Holz und Metall berücksichtigt.

Für die westliche Welt ist ein chinesisches Sternzeichen nur schwer verständlich und interpretierbar. Denn erstrebenswert sind nicht Macht und Geld, sondern die totale innere Freiheit und die Selbstverwirklichung des Einzelnen. Die entscheidende Frage lautet nicht „was kann ich haben?“, sondern, „was kann ich sein?“ Erstrebenswert sind nicht Macht und Geld, sondern Weisheit und innere Vollkommenheit. Der Weise, der arm und nackt lebt, hat die höchste Stufe erreicht, ihn verehren und bewundern sogar die prächtigsten Nabobs. Er ist der Inbegriff vollkommener Glückseligkeit.

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