Esoterik & Religion

Die Kunst des Sehens

Die Fähigkeit, etwas mit dem geistigen Auge zu sehen und diese Information auch verarbeiten zu können, ist nicht jedem gegeben. Im Mittelalter wurde das Hellsehen als Hexerei unter Strafe gestellt. Anfang der 60er bzw. 70er Jahre des 19. Jahrhunderts wurde diese Gabe durch verschiedenste wissenschaftliche Einrichtungen erstmalig untersucht. Heute zählt das Hellsehen zu den Parawissenschaften, die immer noch stetig studiert werden und deren Funktionsweise man noch nicht entschlüsselt hat. Aber was genau ist Hellsehen? Einerseits ist es nur eine Methode von vielen im Bereich der Wahrsagung und der Esoterik. Andererseits ist es eine emotionale und geistige Fähigkeit, Dinge wahrzunehmen, die nicht jeder erkennt oder spürt. Neben den fünf bekannten Sinnen nutzen Hellseher etwas Ähnliches wie den sechsten Sinn. Dieser ist nicht greifbar, aber vorhanden. Hellsehen begegnet uns oftmals auch in anderen Bereichen als der spirituellen Welt. Hellsehen kann uns bei der Meditation oder auch beim autogenen Training begegnen. In unterschiedlichsten Religionen spricht man vom Sehen über verschiedene Chakren. Punkte eines Körpers, die Energie in unterschiedlichster Form nutzen und bündeln, um etwas zu fühlen. Hellsehen ist vereinfacht ausgedrückt eine außersinnliche Wahrnehmung ähnlich einem Geistesblitz, einer Eingebung. Diese Information, die der Hellseher bekommt, kann durch Menschen, Gefühle, Düfte, Erlebnisse und Gegenstände hervorgerufen werden. Die hohe Kunst des Hellsehens ist es, diese Informationen richtig zuzuordnen und zu deuten. Nur dann kann der Hellseher im Gespräch mit einem Ratsuchenden versuchen, die eigene Lebensqualität über die geistige Entwicklung und das bewusste Handeln positiv zu beeinflussen. Hellsehen ist nicht erlernbar, aber trainierbar. Man trägt es in sich oder nicht.

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