Dienstleistungen, Familie & Kind

Pflegeheime in Deutschland

In vielen europäischen Ländern ist es heutzutage üblich, einen pflegebedürftigen Menschen (sei es durch Krankheit, Altersschwäche oder psychischer Instabilität) in ein Pflegeheim zu geben. In Deutschland gibt es bereits über 10000 solcher Einrichtungen, die vor allem ältere Menschen rund um die Uhr mit notwendigen Maßnahmen, wie Medikamenten- und Essensversorgung, Freizeitangeboten, Bewegungstherapien und anderem versorgen. Dabei sollten Pflegeheime unter keinen Umständen mit Wohnheimen verwechselt werden, Wohnheime sind nicht für pflegebedürftige Menschen eingerichtet worden, sondern vorwiegend für die Integration bestimmter sozialer Gruppen, wie sozial schwache Menschen, Studenten und andere Gruppen.

Gerade in den Metropolen Deutschlands ist es nicht schwer ein geeignetes Pflegeheim zu finden. Durch das Internet kann man sich einen ausführlichen Überblick über die Wohnheime Berlins, Münchens, Frankfurts und denen in anderen deutschen Großstädten verschaffen. Dabei kann man sich über einzelne Pflegestufen (abhängig vom Schweregrad der Pflegebedürftigkeit des Einzelnen) erkundigen, sowie über Finanzierung und Komfort des einzelnen Pflegeheimes. Schließlich gibt nicht jeder einen geliebten Menschen, wie zum Beispiel ein Elternteil nur aufgrund der mangelnden Erfahrung und der fehlenden Zeit im hektischen Berufsalltag in eine „Wohnbaracke“ mit niedrigem Wohnkomfort ab. Man möchte natürlich sicher gehen, dass es der Pflegebedürftige in seiner neuen „Heimat“ auch gut hat. Im Idealfall findet man ein Pflegeheim mit sympathischen Betreuern, die es schaffen, einen Tagesablauf für den Pflegebedürftigen einzuhalten, der von dem bisher gewohnten Tagesablauf von Zuhause nicht viel abweicht.

Wenn man den Schritt der „Abschiebung“ in ein Wohnheim jedoch erstmal noch nicht gehen will, kann man für den Pflegebedürftigen auch ein betreutes Wohnen einrichten. Das heißt, dass der Betroffene zwar in seinem gewohnten Zuhause wohnen bleiben darf, jedoch ab und zu Besuch von einem kompetenten Pfleger erhält, der bei der notwendigen Medikamentenversorgung oder dem Erhalt einer warmen Malzeit unter die Arme greift oder einfach nur als „Seelentröster“ in einem Gespräch unter vier Augen hilfreich ist.

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