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Alternative Bezahlvarianten für Interneteinkäufe

Der Verkauf von Dingen jeglicher Art über das Internet boomt. Man kann sich heutzutage fast alles im Web bestellen und zu sich nach Hause schicken lassen. Das Problem für Kunden und Händler besteht aber darin, das gemeinsam präferierte Zahlungsmittel zu wählen. Bekannte Möglichkeiten sind die Zahlungen per Kredikarte, Lastschrift, Überweisung und Nachnahmelieferungen, die näher betrachtet werden sollen.

Man findet heutzutage immer noch Onlineshops, die lediglich das Bezahlen per Vorabüberweisung oder eine Nachnahmelieferung anbieten. Das waren eigentlich die gängigsten Formen vor Jahren, als sich immer mehr Interessenten für Onlineauktionen auf Plattformen zusammenfanden. Doch viele Händler scheinen nicht zu merken, dass den kaufwilligen Internetsurfern solche Zahlungsmodalitäten einfach überhaupt nicht mehr zusagen. Bei einer Vorabüberweisung schickt der Kunde erst das Geld an den Händler, erst dann wird oftmals die Ware verpackt und dem Kunden zugestellt. Hierbei hat der Kunde nie mehr die Möglichkeit, das einmal überwiesene Geld zurückzuholen, wenn der Händler die Ware nicht liefern sollte. Ohnehin muss er ziemlich lange auf seine bestellte Ware warten, da die Händler erst bei Zahlungseingang das Paket abschicken. Aus Sicht des Kunden ist dies eine absolut unkomfortable und unsichere Lösung.

Beim Nachnahmelieferungen kann der Kunde die Ware nicht prüfen, denn der Postbote übergibt das Paket nur, wenn der Nachnahmebetrag bezahlt wird. Der Endbetrag bei solchen Lieferungen ist natürlich wieder höher, da teils schon die Händler dafür Gebühren obendraufschlagen. Wer hat außerdem schon so viel Bargeld daheim, dass er die Nachnahmelieferung eines LCD/TFT-Fernsehers an der Haustür Cash bezahlen kann?

Eine weitere Möglichkeit ist auch noch das Lastschriftverfahren, was man aber höchstseltenst vorfindet. Der Kunde ermächtigt hierbei den Onlinehändler, das Geld von seinem Konto abzubuchen. Wenn es Ärger mit der Ware oder der Lieferzeit gibt, kann aber der Kunde die Lastschrift-Abbuchung innerhalb von 6 Wochen widerrufen. Nicht zuletzt der Umstand von nichtgedeckten Konten führt dann zu einer hohen Stornoquote.

Eine deutlich bessere und zugleich sichere Möglichkeit bilden die Kreditkartenzahlungen. Über das Internet bieten Banken sogar schon an, dass sich Kunden eine Kreditkarte kostenlos bestellen können. Bei solchen Angeboten fallen also keine Jahresgebühren an. Der Vorteil liegt bei diesen Kartenzahlungen darin, dass der Händler zu nahezu 100 Prozent sicher gehen kann, dass er das Geld bekommt. Die Prüfroutinen sowie die Abfrage der Kreditkartenprüfnummer ermöglichen es, das Zahlungsrisiko auf nahezu Null herunterzuschrauben. Wenn ein Händler diese Zahlungsmöglichkeit nicht akzeptiert, dann verschenkt er sicherlich weite Teile seines Umsatzes. Online-Händler sollten begreifen, dass Kunden nicht nur bezahlen, sondern auch die Ware schnellstmöglich nach Hause geliefert haben wollen. Durch die Zahlungsoptimierung können Händler die Ware auch sofort abschicken, selbst wenn der Kunde mit einer Prepaid Visa Kreditkarte bezahlt.

Natürlich gibt es noch mehr Zahlungsvarianten, die aber letztlich im Wesentlichen nichts anderes als eine Art Treuhand- oder Abrechnungsservice darstellen. Abgesehen von Belastungen über die Telefonrechnung benötigt man trotzdem noch ein Girokonto oder eine Kreditkarte, um am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen zu können. Dabei ist es eigentlich auch egal, ob man nun eine kostenlose Visa Kreditkarte oder MasterCard Gold Kreditkarte hat. In der Regel werden mindestens die beiden Kreditkartentypen akzeptiert. Ein Treuhandservice kann das Rad also auch nicht neu erfinden, sondern er stellt sich sozusagen nur als Sicherheitsüberwacher zwischen Händler und Käufer, um den Zahlungsverkehr abzusichern.

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