Design & Lifestyle

Geschichte Dirndl

Das Dirndl ist eigentlich ein rein städtisches Modephänomen, wobei diese Art von Bekleidung noch Dienstbotentracht war in Bayern und in der Alpenregion und auch von den Mägden auf den Almen getragen wurde. um 1870 herum setzte sich das Dirndl inklusive der Dirndlblusen auch in der Oberschicht durch, und zwar als typisch ländliches Kleid für diejenigen, die am Wochenende aus den Städten flohen, um auf dem Land ihre Erholung zu suchen. Das war tatsächlich schon zur damaligen Zeit nötige, weil es schon damals durch die vielen Industriebetriebe eine hohe Belastung gab an Lärm und an Gestank.

Die Dirndlblusen

Auf dem Land konnte man richtig durchatmen, was man natürlich auch dem Körper zugestehen wollte an sich. Die Frauen schlüpften daher raus aus ihren engen Kleidern und rein ins Dirndl und in die Dirndlblusen, die zudem auch noch sehr sexy sind und waren und damit einen Einblick gaben, den die Frauen zu dieser Zeit den Männern normalerweise nicht so einfach gewährten im Alltag.

Schicke und offenherzige Oberbekleidung

Die Oberbekleidung im Alltag war im Gegensatz zu den Dirndlblusen, die schon damals sehr offenherzig geschnitten waren, sehr offen und auch locker, wobei das Dirndl an sich auch aus einem anderen Grund zum Kassenschlager wurde, nämlich aus dem Grund, weil die Frauen endlich damit auch ein bisschen Haut und ihre Weiblichkeit zeigen konnten. Ansonsten blieben die Frauen doch recht verschlossen und bedeckt, wobei dies zur damaligen Zeit natürlich mehr als nur Etikette war. Es war zur damaligen Zeit einfach nicht schick, dass Frauen sich so offenherzig bekleidet zeigten.

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