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Die elektrische Zigarette – wenn bisher nichts geholfen hat

Die elektrische Zigarette ist ein kleines elektronisches Wunderwerk, das aus China kommt. Nachdem die ersten Modelle recht klobig daherkamen, sehen die jüngsten Modelle einer Tabakzigarette täuschend ähnlich.

Elektrische Zigaretten sind strenggenommen „Nikotin-Inhalatoren“. In Optik und Größe einer echten Tabak-Zigarette nachempfunden, bestehen Sie meist aus drei Hauptbestandteilen:

  • Da ist zum einen ein Lithium-Ionen-Akku. Er sitzt dort, wo bei einer Tabak-Zigarette der Tabak sitzt. Um die optische Illusion perfekt zu machen, leuchtet bei jedem Zug eine LED an der Spitze der elektrischen Zigarette und imitiert die Glut.
  • Dort, wo sonst der Filter sitzt, hat die elektrische Zigarette eine Plastik-Patrone. In ihr befindet sich das E-Liquid, das im wesentlichen das Nikotin, Aromastoffe und eine alkoholbasierte Trägerflüssigkeit enthält.
  • Zwischen Patrone und Akku sitzt der Verdampfer. Meist handelt es sich um einen Stift, der von einem feinen Drahtgeflecht umgeben ist. Der Stift wird bei jedem Zug erhitzt und verdampft so das Liquid – ein feiner, warmer, aromatisierter und nikotinhaltiger Nebel entsteht.

Keine Verbrennung – keine Giftstoffe

Die elektrische Zigarette besitzt gegenüber einer Tabakzigarette einen ganz entscheidenden Vorteil: es findet keine Verbrennung statt! Das giftige und krebserregende der Tabakzigarette ist schließlich der Rauch. Er enthält neben dem Nikotin, auf das der Raucher eigentlich „scharf“ ist, tausende von karzinogenen Stoffen, die Raucher Zug um Zug dem frühzeitigen Tod näher bringen. In der elektrischen Zigarette kommt der wesentliche Inhaltsstoff, das Nikotin, ohne diese todbringende Begleitung. Zwar ist Nikotin selbst ein toxischer Stoff, der ähnlich schnell süchtig macht wie Heroin, aber die gute Nachricht ist: davon stirbt man nicht. Es ist der Tabakrauch, der tötet!

Keine Umstellung liebgewonnener Gewohnheiten

Zudem kann der „elektrische Raucher“ seine tief verankerten Gewohnheiten beibehalten. Ob es die Zigarette nach dem Aufstehen, nach dem Essen, die Pausen-Zigarette oder die „Zigarette danach“ ist, der E-Raucher erhält wie gewohnt seinen Nikotin-Kick. Anders als bei Nikotinpflastern, die kontinuierlich Nikotin abgeben, wählt der Benutzer den Zeitpunkt selbst. Die Umstellung fällt auch deswegen überraschend leicht, weil man nach wie vor etwas in der Hand hat, mit dem man herum hantieren kann. Selbst auf das Spiel mit dem Rauch muss man nicht verzichten.

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