Computer & Internet

Vorsicht bei der DSL-Flatrate-Nutzung

Eine DSL-Flatrate ermöglicht unbeschränktes Herunterladen von Dateien aus dem Netz.

Legale Musik-Downloads mit der DSL-Flatrate

So braucht man beispielsweise keine Schallplatten mehr im Laden zu kaufen, stattdessen kann man einfach die Musikstücke, die man mag, per Flatrate aus dem Internet herunterladen und auf einen MP3-Player überspielen. Zahlreiche Angebote im Internet ermöglichen das legale Herunterladen von Musik per DSL-Flatrate. So zahlt man zum Beispiel einen Euro pro heruntergeladenes Lied. Auch besteht die Möglichkeit, Radiosender, die über das Internet senden, aufzunehmen. Dies ist nach Expertenmeinung genauso legal, wie wenn man mit einem Kassettenrecorder daheim Radioprogramme aufnimmt.

Illegale Flatrate-Nutzung

Neben diesen legalen Möglichkeiten gibt es aber auch rechtlich zweifelhafte Angebote. Tauschbörsen, über die man per Flatrate Dateien, die auf dem eigenen Rechner gespeichert sind, mit anderen Internet Nutzern tauschen kann, sind sehr beliebt, seit es DSL-Flatrates gibt. Viele verbinden Ihren Rechner per Flatrate mit dem Internet, lassen den Rechner rund um die Uhr laufen und laden massenhaft Dateien aus dem Internet herunter. Bezahlt wird nur die monatliche Gebühr für die DSL-Flatrate. Dieses Vorgehen ist äußerst heikel und kann niemandem empfohlen werden! Im Gegenteil kann man nur eindringlich davon abraten, eine Flatrate zur Benutzung von Tauschbörsen zu verwenden. Viele Dateien, die in den Tauschbörsen angeboten werden, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen deshalb nicht kopiert werden! Außerdem dürfen Kopien, die auf illegale Weise erstellt wurden, nicht verbreitet werden.

Flatrate-Nutzer sind nicht anonym

Viele denken, man sei im Internet anonym. Manch einer glaubt, man könne mit einer DSL-Flatrate unbemerkt Dateien aus dem Internet herunterladen. Doch dies ist ein Irrtum, da viele DSL-Anbieter die Verbindungsdaten ihrer Flatrate-Kunden speichern und, wenn nötig, an Staatsanwälte herausgeben! Die Musikindustrie hat – wie auch die Filmindustrie – viele Fahnder im Einsatz, die sämtliche Tauschbörsen nach Raubkopierern durchforsten, um diese anschließend abmahnen zu lassen. „Raubkopierer sind Verbrecher“ lautet das Motto.

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