Bildung & Schule

Fortbildungen vom Arbeitsamt

Das Leben ist ein ständiger Lernprozess, dem alle Individuen unterworfen sind. Dabei gilt es nicht nur, die herkömmlichen Dinge, wie Verhalten im Umgang mit anderen Menschen zu erlernen, sondern auch sein Wissen um fachliche Dinge immer auf dem Laufenden zu halten.

Während Kinder und Jugendliche in Schulen notwendiges erlernen, um in der Berufswelt einen ersten Einstieg zu finden, bieten freie, stattliche und private Bildungsträger gezielte Fortbildungen und Weiterbildungen an, um den Erwachsenen den Wiedereinstieg in die Berufswelt zu erleichtern, oder, falls sie noch im Berufsleben sind, bisheriges Wissen zu festigen, zu vertiefen und zu erweitern.

Ein Nachteil an diesen Maßnahmen ist, dass nicht immer Rücksicht auf die unterschiedlichen Zugangsvoraussetzungen genommen wird. So sitzen z.B. Tischler in einem Lehrgang für Computertechnik, weil manche Behörden es für sinnvoll erachten, dass sie den Umgang mit Computern erlernen. Dieses Denken mag im Grunde sicherlich nicht verkehrt sein, dennoch sollten für solche Dinge spezielle Einsteigerkurse angeboten werden, denn innerhalb von ein paar Monaten, kann nicht das komplette und umfangreiche Wissen vermittelt werden.

So kommt bei vielen Kursteilnehmern schnell Langeweile auf, da sie über die Grundkenntnisse bereits verfügen und sich so gedanklich schnell ausklinken. Bei einer betrieblich durchgeführten Fortbildung sieht das anders aus, denn der Arbeitgeber weiß um das Wissen seiner Mitarbeiter und kann sie dementsprechend schulen lassen.
Bei dieser Art von Schulung zahlen in der Regel die Arbeitgeber die kompletten Kosten.

Die Kosten für eine Weiterbildung von Arbeitslosen übernimmt die jeweilige Behörde, die für den Arbeitslosen zuständig ist. Also das Arbeitsamt oder die kommunale Beschäftigungsagentur, kurz KoBa.

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