Bildung & Schule

Der Weg zur gelungenen Gedichtinterpretation

Gedichtinterpretationen beruhen auf den Kategorien Reimschema, Versform und Strophenform, um nur einige zu nennen. Aber zu wissen, ob und wie sich die Gedichte reimen, ist noch lange keine Interpretation. Wichtig ist noch, welcher Stil (empathisch, neutral, distanziert, heiter) oder wie sich ein Gedicht in Richtung Ziel bzw. Ende hin bewegt.

Eine Gedichtinterpretation ist nicht unbedingt das, was sich so mancher Schüler für seine Hausaufgaben wünscht. Sucht man dennoch gezielt im Internet nach Gedichtinterpretationen, stößt man auf zahlreiche Anweisungen und Wegweiser, wie man diese gliedert und vor allem, wie man einen Anfang findet.

Das schließlich ist das Hauptproblem, an dem so mancher Schüler zu verzweifeln droht. Gedichtinterpretationen sollen nicht immer einfache Gedichte sozusagen dekodieren und analysieren. Das ist, je nachdem aus welcher Epoche das Gedicht stammt, leichter gesagt als geschrieben, da gerade ältere und unbekannte Gedichte nicht auf Anhieb verraten, was der Künstler uns damit zu sagen beabsichtigte, doch eben das muss am Schluss bzw. beim Fazit der eigenen Meinung über das Gedicht bei der Gedichtinterpretation deutlich gemacht werden. Auch das Durchleuchten und Finden ähnlicher Gedichte (epochaler oder Aufbauspezifischer Natur) verlangt einem recherchetechnisch schon einiges ab.

Doch mit den Hilfestellungen, die es im Web gibt, kann auch diese Hürde genommen werden; und fragen beim Lehrer oder anderen Mitschülern hat bislang nie etwas gekostet.

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