Bau & Renovierung

Vorgehen bei Schimmelpilzbefall

Keine Frage, es gibt auch nützliche Schimmelpilze, wie etwa in Hefeteig, einigen Käsesorten oder bestimmten Weinarten. Doch der Großteil von Schimmelbefall, besonders im Eigenheim, ist nicht nur sehr unansehnlich, sondern hochgradig krankheitserregend. Das heißt natürlich nicht, dass gleich jede toxische Pilzkolonie Infektionskrankheiten, Allergien, Reizungen der Atemwege und Augen, Müdigkeit und chronische Hautirritationen hervorruft. In der Luft umgeben uns täglich zahllose ungefährliche Pilzsorten, sodass die Suche nach den „schimmeligen“ Krankheitsherden umso schwieriger ist. Laut BioStoffV gelten all jene Schimmelpilze als gesundheitsschädlich, die allergene Stoffe und Mykotoxine produzieren und Infektionen auslösen. Wie etwa beispielsweise Acremonium Pilze, die insbesondere durch Wasserschäden in Häusern auftreten, Aspergillus niger, der zu Infektionen der Ohren, der Lunge oder anderen Organen führen kann und Coccidioides immitis Pilze, die den gesamten Organismus angreifen.

Wie geht man also am besten vor, wenn man von einem schwerwiegenden gesundheitsschädigenden Pilzbefall ausgeht? Zunächst gilt es das Ausmaß des Schimmelbefalls zu analysieren: ist es punktueller fleckiger Befall oder weitflächiger Belag? In letzterem Falle sollte unbedingt ein Bausachverständiger informiert werden, denn dann muss unbedingt professionelle Hilfe her. Andernfalls hängt es davon ob, was man für die Ursache des fleckigen Schimmelbefalls hält. Handelt es sich um zu viel Feuchtigkeit in den Räumen, sollte ein Luftentfeuchter angeschafft werden. Ist der Schimmel jedoch die Folge eines Wasserschadens, muss ein Bausachverständiger klären, welche Schritte als nächstes eingeleitet werden müssen.

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