Bau & Renovierung

Sägeketten – Arten und Einsatz

Seit der Erfindung der Motorkettensäge im Ersten Drittel des vorigen Jahrhunderts hat sich bei diesem Werkzeug sehr viel getan.

Es gibt die Hobbykette, die Profikette und die Halb- oder Vollmeißelkette. Neu ist auch die Rescure-Kette welche mit Meißelzähnen bestückt ist und sich eher raspelnd durch das Material wie Holz oder Metall arbeitet.

Die Hobbykette erkennt man an den Leergliedern ohne Zahn, die dadurch weiter auseinander liegen. Auch ist bei dieser Kette der Tiefenbegrenzer anders aufgebaut.

Die Leistung der Kettensäge bestimmt über die Kettenart und die Schwertlänge. Es macht wenig Sinn, eine Profikette auf eine Hobbymaschine aufzulegen. So kann es sein, dass die Kette stehen bleibt und nur die Kupplung kaputt geht.

Je nach der Arbeit die man erledigen möchte wählt man die Kette. Die sehr teure Rescure-Kette benötigt zu dem einen Tiefenbegrenzer in der Form einer runden Scheibe, die verhindert, dass das Schwert ganz in das Material eingezogen wird. Der Vorteil dieser Kette liegt auf der Hand, denn diese Kette nimmt einem übersehene Nägel oder kleinere Granatsplitter beim Fällen älterer Bäume nicht übel.

Eine Hobbykette oder Profikette ist bei Kontakt mit Stein im Erdreich oder einem Metall im Stamm oder Ast dann zum Schärfen fällig. Weiterarbeiten würde dann nur Maschine und Material belasten.

Es gibt bei den Sägeketten nicht nur unterschiedliche Zahnformen, es gibt auch unterschiedliche Kettenbreiten.

Je schmaler eine Sägekette ist, umso weniger Energie benötigt sie für das Durchsägen von Holz.

Wer mehrere Schwerter von unterschiedlicher Länge mit dazu gehörigen Ketten hat, nimmt die kürzeren zum Fällen und die längeren zum Zerlegen des gefällten Baumes. So kann man besser dosieren und die Fällrichtung zur Not auch ohne die Mithilfe von Fällkeilen leichter festlegen.

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