Auto & Motorrad

Hochdruckreiniger oder Waschanlage?

Wenn der eigene Wagen wieder einmal so richtig schmutzig ist, stehen viele Fahrer vor der Entscheidung, ob sie kurz durch die Waschanlage fahren oder lieber selbst den Wagen waschen. Sinnvollerweise benutzt man hierfür einen Hochdruckreiniger, der das Fahrzeug auch in den problematischen Ecken wie Türspalten, unter der Stoßstange oder im Bereich des Unterbodens säubert.

Eine gute Waschstraße reinigt das Fahrzeug recht gründlich. Die rotierenden Bürsten oder Stofflappen in einer Textilwaschanlage kommen allerdings nicht in jede Ecke. Generell ist die Reinigung oben gut, unten herum sollte die Anlage über zusätzliche Hochdruckdüsen verfügen, die auch an den Problemzonen Schmutz entfernen. In jedem Fall ist ein vorheriges Absprühen mit einem Dampfstrahler oder Hochdruckreiniger empfehlenswert. Hierbei wird unter anderem grober Schmutz entfernt, der in der Waschstraße selbst den Lack verkratzen könnte.

Gute Hochdruckreiniger können mit Hilfe eines Injektors dem Wasser ein Reinigungsmittel beimischen. Das Mittel kann man bei der manuellen Reinigung länger einwirken lassen, als in der Waschstraße. Ein Anlösen fest sitzenden Schmutzes ist gründlicher. Der Schaum dringt in Verkrustungen ein, löst diese und bindet den Schmutz., der anschließend abgespült wird. Auch kommt man mit dem Hochdruckreiniger besser zwischen die Felgen, wo sich zusätzlich zum Straßenschmutz noch Bremsstaub und Gummiabrieb fest setzen. Hier ist oft eine Vorbehandlung mit einem speziellen Felgenreiniger empfehlenswert.

Wer eine wirklich gründliche Fahrzeugreinigung wünscht, kann also entweder selbst waschen oder sollte vor der Waschanlage mit einem Hochdruckreiniger für eine Grundsäuberung sorgen. Bei einigenWaschstraßen übernehmen Angestellte diese Vorreinigung. Ein geschickt platziertes Trinkgeld sorgt dabei für noch mehr Gründlichkeit.

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