Arbeit & Beruf

Die sichere Benutzung einer Kreissäge

Der Heimwerkerbereich boomt, denn selber am Haus oder im Garten zu basteln ist nicht nur deutlich günstiger als die Arbeiten durch eine Firma durchführen zu lassen, sondern es macht auch noch Freude mit den eigenen Händen etwas zu schaffen.

Doch die Unfallgefahr ist dabei nicht zu unterschätzen. Heimwerker gehören zu der gefährdetsten Gruppe, wenn es um Schnittverletzungen an Armen und Händen geht. Schon eine kleine Unachtsamkeit, oder ein verkanten des Werkstückes auf der Kreissäge reicht aus um eine gefährliche Verletzung herbei zu führen.

Daher gibt es eine Reihe von Sicherheitshinweisen, die unbedingt beachtet werden sollten :

  1. Die Gebrauchsanweisung sollte vor der ersten Nutzung der Kreissäge gründlich studiert werden. Es schadet auch nichts, wenn einige Übungsschnitte durchgeführt werden um die Kreissäge kennen zu lernen.

  2. Einige Bildungsträger bieten extra für Heimwerker Kurse an, bei denen die Arbeit an oft genutzten Maschinen erklärt wird (z.B. Tischkreissäge, Motorsäge, Hobelmaschine, Drechselmaschine). Diese Kurse sind nicht besonders teuer und dauern oftmals nur ein Wochenende und vermitteln den Teilnehmern nicht nur die ersten Schritte für den sicheren Umgang mit Maschinen, sondern beschäftigen sich ebenfalls mit Wartung und Pflege. Oftmals bekommt man hier auch wertvolle Tipps wie spezielle Aufgaben erledigt werden können.

  3. Sägeblätter, die ein besonders lautes Arbeitsgeräusch verursachen sollten sofort überprüft werden. Oftmals führen Risse oder Verformungen zu der Lärmentwicklung. Diese Sägeblätter sollten umgehend durch intakte ersetzt werden um Verletzungen durch wegfliegende Teilstücke zu vermeiden (Immerhin dreht sich das Sägeblatt mit 3000 U/min, was selbst kleine und leichte Holzstücke sehr stark beschleunigt.

  4. Brillenträger haben einen Vorteil : Ihre Augen sind schon gut vor umher fliegenden Splittern geschützt. Alle anderen sollten Ihre Augen mit einer Schutzbrille schützen : Auch wenn es nicht unbedingt schön aussieht und mit Sicherheit nicht bequem ist – besser als eine Verletzung ist es allemal.

  5. Feiner Holzstaub wird durch Nase und Mund aufgenommen. Bei längerer Arbeit sollte daher unbedingt mit einer Absaugvorrichtung gearbeitet werden. Sofern dieses nicht möglich ist, ist es ratsam einen Mundschutz (Feinstaubmaske) oder ähnliches zu benutzen. Gerade um Holzbereich haben viele Tischler später Lungenschäden durch eine hohe Staubkonzentration die über jahrelanges Arbeiten mit der Kreissäge entstanden ist.
Informationen zum Autor "Meyermetall":
Sven Meyer
E-Mail: s.meyer(at)holz-metall.info
Web: http://www.holz-metall.info

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