Arbeit & Beruf

Das Einstiegsgeld – Informationen für Existenzgründer

Dieser Beitrag beinhaltet wichtige Informationen und Hinweise für Gründer und Unternehmer, die den Schritt zur Selbstständigkeit wagen. Der Existenzgründer muss sich weitreichend informieren, welche Förderungsmöglichkeiten ihm zustehen. Das Einstiegsgeld kann arbeitslose Existenzgründer bei dem Einstieg in die Selbstständigkeit unterstützen, wobei man bedenken muss, dass das Einstiegsgeld eine Ermessensleistung darstellt. Das bedeutet, dass man keinen Anspruch auf Einstiegsgeld hat und auch die Höhe von Einstiegsgeld wird nach dem Ermessen des Sachbearbeiters unter Berücksichtigung von der Dauer der Arbeitslosigkeit und der Größe der Bedarfsgemeinschaft festgestellt.

Der Zeitraum, indem der Gründer das Einstiegsgeld zur Lebenserhaltung erhält, beträgt zunächst meist 6 Monate. Ist Aussicht auf unternehmerischen Erfolg des Konzeptes gegeben, können nach den 6 Monaten weitere Bewilligungen auf Antrag folgen. Während des Bezugs von Einstiegsgeld wird ein Großteil der erwirtschafteten Gewinne gegengerechnet.In den meisten Fällen wird bei der Vorlage eines guten Businessplans mit positiver Stellungnahme einer fachkundigen Stelle für sechs Monate das Einstiegsgeld geleistet.

Des Weiteren kann das Förderprogramm Einstiegsgeld die Übernahme der Sozialversicherung und auch die Übernahme der Mietkosten enthalten. Das Einstiegsgeld   berechnet sich aus dem ALG2 zuzüglich pauschalen 50 % des ALG2 .Das Antragsformular auf Einstiegsgeld bekommt man bei der ARGE und die Bearbeitung dauert ca. 4 – 6 Wochen. Der Gründer sollte zu Beginn der Existenzgründung fachliche Berater hinzuziehen. Wir wünschen Ihnen einen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit.

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