Arbeit & Beruf

Aussterbende Spezies: Führungspersonal und spezialisierte Fachkräfte?

Die Diskussion um fehlende Fachkräfte hat zwei Gesichter. Zum einen gibt es viele Fachkräfte, vor allem ältere Arbeitnehmer, zum anderen werden spezialisierte Mitarbeiter gesucht, welche es nicht allzu häufig gibt.
Viele Firmen wollen allerdings keine lange Ausbildung für die Mitarbeiter bezahlen und lieber direkt Personal mit den benötigten Qualifikationen einstellen – und das lassen sie sich auch etwas kosten. Für die Suche nach diesen Fachkräften werden nicht nur alle Hebel in Gang gesetzt, sondern es wird auch mit guter Bezahlung und guten Arbeitsbedingungen geködert. Die Executive Search nach gutem Personal hat dabei ein großes Budget und kann unter anderem mit Urlauben ködern oder auch direkt im Studium bereits unterstützend mitwirken, alles zum Wohle der Firmenbindung.
Oft arbeiten selbst Akademiker nicht in ihren erlernten Berufen oder Arbeitszweigen und so kann es sich gerade für sie lohnen, sich bei einem Headhunter zu registrieren. Bei passenden Angeboten meldet dieser sich dann und lädt zum Bewerbungsgespräch bei der Firma ein beziehungsweise stellt den Kontakt zum potentiellen neuen Arbeitgeber her.
Viele Fachkräfte könnten aber in den Firmen selbst – durch qualifizierende Maßnahmen und Weiterbildungen – ausgebildet werden, leider wird dieser Weg viel zu selten gegangen. Durch den Drang auf sehr gut ausgebildetes Personal bleiben viele gut ausgebildete auf der Strecke oder gehen in andere Bereiche, was eine große Verschwendung an qualifiziertem Personal ist.
In manchen Bereichen gibt es einen Mangel an Fachkräften, doch häufig ist das Problem hausgemacht und würde sich einfach lösen lassen, wenn man die richtigen Arbeitsbedingungen für qualifiziertes Personal liefern würde und selbst ständig die Mitarbeiter weiter qualifiziert.

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