Arbeit & Beruf

Auch Arbeitgeber brauchen Vorlagen

Nicht nur für Bewerbungen und Kündigungen herrscht eine rege Nachfrage im Internet.
Auch Arbeitgeber sind immer wieder, über das WWW und andere Quellen, händeringend auf der Suche nach allerlei Mustern für ihre Papiere.
Angefangen vom Schreiben bürointerner Memos und Briefe, wie Urlaubsscheine oder Krankmeldungen, bis hin zu offiziellen Briefen der Kategorie Kündigungen und Teilzeitregelungen.
Besonders bei Letzteren sind natürlich die tadellose Form und der Inhalt entscheidend. Anfechtbare Schreiben wittern findige Arbeitnehmer als gute Möglichkeit, vom Arbeitsgericht Geld zu fordern.
Dadurch, dass der Absatzmarkt boomt und die Anfrage immer weiter steigt, sind viele Internetportale, die Vorlagen anbieten, dazu übergegangen, Geld für ihre Produkte zu verlangen. Teilweise hohe Summen müssen nun dafür ausgegeben werden, um sich nicht selbst die Mühe machen zu müssen, Fachpersonal für firmeninterne, eigene Entwürfe engagieren zu müssen. Schreiben für Arbeitgeber in allen nur denkbaren Variationen und Entwürfen scheint eine Nische mit Zukunft zu sein.
Schließlich wird als Geschäftsmann beinahe jeder Brief zur offiziellen Formsache, mit Auflagen und Gesetzestexten noch und nöcher.
Schon lange vorbei sind die Zeiten, in denen es mit der eigenen Aussage eines Dokumentes getan war. Heute muss alles rechtlich abgesichert und fundiert sein. Am besten noch mit genormten Zeilenabständen in der DIN-Norm. Da ist es nicht verwunderlich, dass viele den Überblick verlieren.

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