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Erinnerungs-Möbel

So unterschiedlich die Geschmäcker der Menschen auch sein mögen, ein Einrichtungsgegenstand findet sich fast in jeder Behausung. In einer Studentenbude findet sich eine Schlafcouch genauso wie im Luxus-Penthouse. So ein Schlafsofa gibt es schließlich in unterschiedlichsten Stilrichtungen, Qualitätsstufen, was Material und Verarbeitung betrifft, und somit auch für jeden Geldbeutel das passende Modell. Bei beengten Platzverhältnissen wird das Schlafsofa komplett selbst genutzt, tagsüber als Lümmelsofa und für die Nacht als Bett.

Auch in Kinder- und Jugendzimmern ist häufig so eine Bettcouch anzutreffen, kaum jemand hat den Platz für ein Bett und ein Sofa im Raum für die lieben Kleinen. Oft zieht das Schlafsofa dann auch in die erste Wohnung mit, da zu dem Zeitpunkt meistens das Einkommen noch sehr gering ist und somit die Einrichtung meistens so preiswert wie möglich gehalten wird. Viele haben zudem zu ihrem Schlafsofa auch durchaus eine emotionale Bindung, ist es doch etwas über die Jahre Vertrautes, mit dem sich viele Erinnerungen verbinden. Das heimliche Lesen mit der Taschenlampe unter Bettdecke gehört da genauso dazu, wie das erste schüchterne Händchenhalten und der erste Kuss, als man das erste Mal verliebt war.

Auch ist so eine Bettcouch im Kinder- und Jugendalter ein beliebter Fluchtpunkt, wenn es Ärger mit den Eltern, in der Schule oder der besten Freundin gibt. Dann wird sich in die Kissen gekuschelt, die Decke über die Ohren gezogen und je nach Gemütsverfassung hemmungslos geheult oder wütend wilde Rachepläne entworfen. Auch als Versteck für Dinge, die die Eltern nicht finden sollten, war der Bettkasten von der Schlafcouch prima geeignet.

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