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Alles Gold – goldwert

Die heutigen Zeiten sind „goldene Zeiten“ für alle Altgoldbesitzer in Form von Schmuck, Bruchgold, Zahngold, Uhren und weiteren Goldgegenständen, da der Preis für Gold seit vielen Wochen und Monaten unaufhörlich ansteigt. Es werden mittlerweile Preise erzielt, die bisher nicht für möglich gehalten wurden. Was für viele ein Wermutstropfen bedeutet, dank der weltweiten Finanzkrise und die damit einhergehende Inflationsangst, bedeutet für den Besitzer von Altgold oder Schmuck wiederum eine Zeit der Freude und der Entspannung, da der weltweite Goldankauf kaum noch zu befriedigen ist.  Das wiederum bedeutet: die Hochpreise für Gold winken da einem nur zu. Hinzu kommen auch weitere Voraussetzungen, die ihre Einflüße geltend machen. Das sind oftmals Gold-Spekulationen, der Ölpreis und last but not least der Kurs des US-Dollars, in welchem der Goldpreis auch gehandelt und angegeben wird. Nicht wenige haben schon seit Anfang des Jahres 2008 den Aktienbesitzern geraten, die Aktien zu verkaufen und Gold zu kaufen. Es macht also Sinn seinen Besitz zu überprüfen und diesen auf eventuelle goldene Uhren, Zahngold, Bruchgold oder anderen Gegenständen aus Gold zu überprüfen. Warum? Der Preis blieb nicht auf hohem Niveau stehen, er kletterte weiter und überschlug sich schon fast im Anstieg. Der Grund ist auch weiterhin in der wirtschaftlichen Situation zu suchen: die Zentralbanken reagierten weltweit außergewöhnlich auf diese besonders deutliche Krise der Finanzen. Die amerikanischen Zinsen und die Zinsen vieler anderer führender Wirtschaftsnationen wurden in ungeahnte Tiefen gesenkt. Damit stieg das Risiko einer Inflation um ein Vielfaches. Um etwa ein Zehntel stieg die Geldmenge in den größten Wirtschaftsländern weltweit in den letzten Jahren. Die Goldmenge dagegen stieg nur um etwa eineinhalb Prozentpunkte. Der schwierige Mix als Voraussetzung für den Anstieg des Goldpreises ist somit gemixt: wenn Verbraucherpreise steigen und die Wirtschaft insgesamt zum Stillstand kommt, wird Gold zur einzigen beständigen und langfristig sicheren Zuflucht. Immer mehr sprachen in den letzten Monaten schon daher vom Gold, als der neuen Weltwährung. Dabei hat der Goldpreis im Jahr 2008 erst den alten Preis erreicht, den er schon 1980 erreicht hatte, nämlich 850 US-Dollar für die Unze. Da aber die Krise und anderweitige Einflüße den Goldpreis noch weiter in die Höhe getrieben haben, blicken wir heute auf absolut glorreiche „Gold Zeiten“. Es macht Sinn die alten Goldbestände bei diesem Goldpreis zu Geld zu machen. (mf)

Markus Freimann – markus.freimann@web.de

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