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Abseits

Die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika geht in die entscheidende Phase. Die Vorrunde hat mit dem Ausscheiden von Frankreich und Italien ihre ersten Überraschungen hervorgebracht. Das deutsche Team konnte zwar nur gegen Australien richtig überzeugen, schaffte aber trotzdem den Sprung in die K.O.-Runde. Gegen England gelang den Jungs im Achtelfinale eine echte Glanzleistung. Die Insulaner wurden mit vier schönen Toren vom Platz und damit aus dem Turnier gefegt. Der nächste Konkurrent heißt Argentinien. Die deutsche Mannschaft ist endlich im Turnier angekommen.

Zwischen den entscheidenden Spielen vergehen meistens einige Tage. Viele Fußballbegeisterte fragen sich, was die Sportler in dieser Zeit machen. Gut, das tägliche Training gehört sicherlich zum Programm. Aber was noch? Nach dem Sieg gegen England durften die deutschen Spieler erstmal ausgelassen feiern. Wer gut spielt, der wird belohnt. Mit Bier und Minipizzen geht es ins Hotel. Viele Profis nutzen die Zeit nach den Spielen, um auch mal ihre Familien und Freunde anzurufen. Schließlich sind die Fußballer ja knapp einen Monat weg, wenn alles nach Plan läuft. Die darauf folgenden Tage kehrt dann wieder ein gewisser Ernst ein. Die Vorbereitung auf das nächste Spiel steht an. Jeder Tag hat einen bestimmten Ablauf. Die Mahlzeiten, Trainingseinheiten und Besprechungen sind fest geplant. Alle Spieler erhalten abends einen Zettel, auf dem die Termine für den nächsten Tag festgehalten sind.

Der Abend gehört in der Regel den Spielern. Sie sollen ihn zur Entspannung und Erholung nutzen. Einige Profis, wie etwa Lukas Podolski, vergnügen sich an der Spielkonsole. Andere Spieler gehen in die Sauna, lesen oder schauen sich die Begegnungen ihrer Konkurrenten im Fernsehen an. Auch Gesellschaftsspiele gehören zur Abendunterhaltung. Bei der deutschen Nationalmannschaft ist Poker ein beliebtes Spiel. Vor allem Thomas Müller und Philipp Lahm kennen das Spiel mit dem Bluff noch vom Trainingslager beim FC Bayern München. Poker lernen ist ganz leicht. Ein vernünftiges und professionelles Spiel zu haben, braucht allerdings sehr viel Zeit. Aber den Jungs am Kap der guten Hoffnung geht es natürlich um den Spaßfaktor. Und wenn einer von den Profis nicht pokern kann, wird Thomas Müller auch schon mal zur Pokerschule.

Poker fördert den Teamgeist und den Ehrgeiz der Fußballer. Außerdem ist das berühmte Kartenspiel sehr strategisch ausgelegt. Spätestens um 23 Uhr beendet Jogi Löw allerdings die gesellige Runde, denn dann ist Bettruhe. Ob er selbst mitspielt, ist nicht bekannt. Fest steht, wenn es gegen Argentinien klappt und Deutschland ins Halbfinale einzieht, dann wird anschließend mit Bier, gutem Essen und dem ein oder anderen Pokerspiel bis tief in die Nacht gefeiert.

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